Lexika und Erklärungen zur Finanzbranche finden Sie an jeder Ecke, diese haben jedoch alle einen entscheidenden Haken: Sie wurden von den Banken und deren Erfüllungsgehilfen geschrieben und definiert, welche Auslöser der grössten, weltweiten Finanzkrise der Geschichte sind.
Die vorliegende Ausgabe des Wikis für Gold- und Silberbugs erlaubt Ihnen erstmals den Zugriff auf Begriffsdefinitionen aus der unabhängigen Sicht von silberinfo.
Der Inhalt wird in Zukunft aktualisiert und erweitert, gerne können Sie uns helfen dabei. Vermissen Sie einen Begriff? Ist etwas unklar? Dann nutzen Sie doch bitte unser Kontaktformular. Als Premium-User von silberinfo sind Sie automatisch berechtigt, Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen.
Mit unserem Lexikon für Gold- und Silberbugs hoffen wir, mit Ihnen eine gemeinsame Sprache zu sprechen, um uns in Zukunft gegenseitig noch besser zu verstehen.
Machten ihr Geld mit Öl und zählten zu den reichsten Männern der USA. Berühmt wurden die Hunt Brüder durch ihre Spekulationen am Silbermarkt, teilweise auf Kredit. Zum Verhängnis wurde ihnen die Auflage der COMEX, welche keine Käufe mehr zuließen sondern nur noch Verkäufe. Die Hunts waren schließlich nicht mehr in der Lage, die erforderlichen Margins einzuschießen.
Eine Währung, deren Wert durch eine Ware oder sonstige Werte gedeckt ist. Wer über einen Schein dieser Währung verfügt, kann normalerweise ihre Einlösung gegen die entsprechende Ware oder Dienstleistung verlangen. Gebun¬dene Währungen gliedern sich in verschiedene Untergruppen, z.B. Metallwährung, Warenreservewährung usw. Eine gebundene Währung wird üblicherweise von der Institution emittiert, der das Deckungsprodukt oder die entsprechende Dienstleistung gehört.
Synonym für Währung, wir unterscheiden Geld in Warengeld und Kreditgeld. Warengeld ist eine Vereinbarung in einer Gemeinschaft, etwas als Tauschmittel zu verwenden. Kreditgeld entsteht nur durch Schuldversprechen, die Tilgung erfolgt nur, wenn die versprochene Gegenleistung erbracht wird. Ethymologisch entstammt der Begriff „Geld“ von Gold, was (wie in vielen anderen Sprachen auch) daran erinnert, dass die Edelmetalle die längste Zeit in unserer Zivilisationsgeschichte mit Geld gleichbedeutend waren.
Es gibt keine Geld“menge“, das ist eine Begriffsverwechslung aus dem Bereich der Güter entlehnt. Es gibt immer nur eine gleich hohe Summe von Guthaben und Schulden bzw. umgekehrt. Und da auf beidem immer Zins liegt, der aber immer wieder durch neue Verschuldung herbeige“zaubert“ werden muss, schreitet das System immer nach neuer Nettoneuverschuldung. Oder es geht unter.
Richtung der Wirtschaftswissenschaften, deren Anhänger die Geldmenge für wichtigste Determinante zur Bestimmung der Preise halten. Demnach ist es kontraproduktiv, geldpolitische Mittel für einen anderen Zweck als die Inflationskontrolle einzusetzen. Der Monetarismus geht davon aus, dass Geld „neutral“ ist, d.h. dass weder die Produktion noch die Verteilung durch Geld beeinflusst werden. Der Markt „weiß“ also immer mehr als der einzelne Mensch (auch mehr als Zentralbanken). Deswegen ist langfristig „nichts und niemand stärker als der Markt“. Keynes stellte den klassischen Monetarismus in Frage, durch Milton Friedman und andere Ökonomen erhielt der Ansatz jedoch wieder neuen Auftrieb.
Gold ist Geld und ist das beliebteste Edelmetall. Gold ist aus chemisch-physikalischen Gründen ein edles Metall: aufgrund der Elektronenkonfiguration der einzelnen Goldatome verbindet es sich nur äußerst ungern mit anderen Elementen, daher rostet es nicht und läuft auch äußerlich nicht an.
Gold ist auch deshalb ein edles Metall, weil es relativ selten, meist fein im Gestein verteilt zu finden und deshalb nicht leicht zu gewinnen ist. Die gesamten bereits gewonnenen oder noch gewinnbaren Goldvorräte der Erdkruste ergeben schätzungsweise zusammengenommen einen Würfel von nur 18 Meter Kantenlänge!
Gold ist aber auch aus psychologischen und historischen Gründen ein edles Metall. Schon seit Urzeiten hat der Mensch das seltene Element wegen seiner Farbe, seines Glanzes, seines Gewichts und seiner Beständigkeit bewundert, ja verehrt. So sahen zum Beispiel sowohl die Ägypter als auch die Inkas, obwohl ohne Kontakt zueinander und aus völlig verschiedenen historischen Zusammenhängen stammend, das Gold als göttliches Element an, über das nur der Staat verfügen durfte. Auch der Zusammenhang zwischen der auffallenden Farbe und dem anziehenden Glanz des Goldes und der Sonne wurde immer wieder über die Zeiten hinweg in verschiedenen Kulturkreisen hergestellt.
Einige Zentralbanken, welche auf ihr Gold einen Ertrag erzielen wollten, liehen ihr Gold an die Goldhandelsbanken aus und erhielten dafür einen Zins. Die Goldhandelsbanken ihrerseits verkauften das Gold am Markt weiter und investierten die Erlöse in höherverzinsliche Staatsanleihen.
Ist die Bezeichnung für eine 10 Dollar Goldmünze aus den USA die mit einem Adler als Münzbild im Jahre 1795 erstmals ausgeben wurde. Im Jahre 1986 wurde der American Gold Eagle von der US Mint als Bullionmünze mit einem Gewicht von 1 Unze Feingold und der Feinheit von 916,66/1000 in den Umlauf gebracht.
Ist eine in London ansässige, unabhängige Beratungs- und Researchfirma, welche sich auf die internationalen Gold- und Silbermärkte konzentriert. Bekannt wurde GFMS durch die jährlich erscheinende Publikation „Gold Survey“, welche Analysen und Statistiken zum Goldangebot und zur Goldnachfrage für mehr als 60 Länder liefert. Seit 1994 fertig GFMS im Namen des Silver Institute auch das „World Silver Survey“ an.
Ist die regelmässig zur gleichen Tageszeit vorgenommene Fixierung fester Referenzpreise. Gold wird täglich in London um 10:30 und 15:00 Uhr von Scotia Mocatta, Barclays Société Générale, HSBC und der Deutschen Bank gefixt.
Bezeichnet eine kanadische Bullionmünze, die im jahre 1979 erstmals geprägt wurde. Die große Besonderheit des Maple Leaf liegt im Feingehalt der Münze. Die ersten drei Jahre wurde der Silber und Gold Maple Leaf in der üblichen Reinheit „999/1000“ (triple nine fine) geprägt. Seit 1982 wird der Maple Leaf in der Reinheit „9999/1000“ (four nine fine) geprägt. The Royal Canadian Mint (Abkürzung RCM) war das erste Münzamt der Welt die diese hohe Feinheit kommerziell produzierte. Hierdurch erlangte der Gold und Silber Maple Leaf eine sofortige Berühmtheit und bleibt bis heute eine der und begehrtesten Anlagemünzen auf dem Markt. Im Jahre 2007 wurde von der RCM die grösste Goldmünze der Welt mit einem Gewicht von 100 kg geprägt.
Bezeichnet die Höhe der Goldleihraten in definierten Zeiträumen, zu dem Händler Gold verleihen. Die Angabe der Goldleihraten erfolgt in Prozent und werden für die folgenden Zeiträume ausgewiesen: 1 Monat, 2 Monate, 3 Monate, 6 Monate und 12 Monate. Beim Prozentsatz handelt es sich um Jahreszinsen.
Ist die Bezeichnung für den grossen Goldmarkt in der Innenstadt von Dubai. In über 200 Geschäften wird u.a. Goldschmuck nach Gewicht verkauft. Schätzungen gehen davon aus, das hier etwa 10% der Weltproduktion gehandelt werden.
Diese beiden Anlageformen spielten eine wichtige Rolle als zu Anfang der 1980er Jahre die Mehrwertsteuer auf den physischen Goldverkauf eingeführt wurde. Der Erwerb von Gold auf ein im Ausland geführtes Depot (Goldzertifikat) oder ein Goldkonto blieb steuerfrei. Allerdings werden verschiedene Gebühren und Provisionen fällig. Außerdem sind Mindestmengen zu beachten, in der Regel etwa 10.000 Euro. Kleinanleger sind demnach von einem Goldkonto ausgeschlossen. Nachdem in Deutschland Barren und die meisten Münzen wieder umsatzsteuerfrei erworben werden können, treten das Goldkonto und das Goldzertifikat in den Hintergrund. Obwohl der Preis für 1 kg Gold auf einem Goldkonto etwa 1,6% billiger ist, als wenn man einen Barren erwirbt, wählen die meisten Anleger aus traditionellen Gründen die physische Form.
Goldzertifikate sind Zahlungsversprechen über eine bestimmte Menge Edelmetalle. Gegen Vorzeigen des Zertifikats muss das Gold ausgeliefert bzw. sein Gegenwert bezahlt werden. Goldzertifikate werden von einigen Banken ausgegeben. Zugrunde gelegt wird der im Augenblick des Erwerbs geltende internationale Goldpreis. Dazu kommen Spesen, die neben Provisionen auch die Kosten für Versicherung und Lagerung enthalten. Zertifikate sind prinzipiell handelbar. Sie besitzen aber nicht einen ähnlichen breiten Markt wie die Barren. Dagegen teilen sie mit diesen die übrigen Eigenschaften: Sie werfen keinen laufenden Ertrag ab, können aber ziemlich hoch beliehen werden.
Setzt den Wert von Gold in Relation zum Wert von Silber. Errechnet wird das Ratio, indem man den Wert einer Unze Gold durch den Wert einer Unze Silber dividiert. Je höher das Ratio, um so niedriger ist der Wert von Silber im Vergleich zum Gold und umgekehrt. Das historische Mittel liegt bei 15.
Ist die Bezeichnung für eingeschmolzenes Gold, das in eine Form gegossen wurde. Kleine Barren werden geprägt, größere gegossen. Goldbarren gibt es in zahlreichen Formen und in verschiedenen Gewichtsklassen. Das Gewicht für einen Standardbarren beträgt 400 Troy Unzen oder 12,441 kg und wird mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 geprägt. In der Praxis kommt es jedoch zu deutlichen Abweichungen des Gewichtes, London Good Delivery Gold Barren dürfen zwischen 350 Unzen und 430 Unzen wiegen.
Auch Goldkäfer genannt, ist die Bezeichnung einer natürlichen Person, für die Gold der Maßstab zur Absicherung von Vermögensgegenständen und Objekten ist. Der Goldbug lehnt den Währungsstandard der ausschliesslich aus Papier besteht, kategorisch ab und betrachtet Gold als Geld.
Bezeichnet im Goldstandard die jederzeit mögliche und garantierte Konvertierbarkeit einer Banknote in Gold durch den Emittenten.
1000 Mark Banknote aus dem Jahre 1910 mit der Aufschrift:
"Ein Tausend Mark zahlt die Reichsbankhauptkasse in Berlin ohne Legitimationsprüfung dem Einlieferer dieser Banknote". Im August 1914 wurde die Goldeinlösungspflicht durch die Reichsbank aufgehoben.
Im Laufe des bevorstehenden Reflationierungsprozesses werden sich die Menschen wieder darauf besinnen, was Geld eigentlich/wirklich ist, und sie werden erneut Gold und Silber als solches entdecken. Weltweit kommt es dann zu einer Remonetisierung von diesen edlen Metallen. Der Grund für eine solche, überraschende Entwicklung ist die Tatsache, dass die Menschen bei einem Geldsystem, welches auf Gold und Silber gegründet ist, auf über 6000 Jahre Erfahrung zurückgreifen können. Während man bei Gold definitiv weiß, dass es ohne Einschränkung und Nachteile effektiv funktioniert, haben wir bei Fiat-Money-System noch kaum Erfahrungen, außer der, dass alle Versuche damit bisher gescheitert sind.
Goldhandelsgeschäfte können nach dem Kriterium des zeitlichen Abstands zwischen Vertragsabschluss und beidseitiger Erfüllung durch die Kont¬rahenten in „Kassa- und Termingeschäfte“ unterteilt werden.
In gewissem Gegensatz zum Rohstoffhandel steht die Preisbildung des Goldes bei den unterschiedlichen Handelsmöglichkeiten. Zu beachten ist, dass Gold in Form von Münzen und Barren in verschiedenen Währungen gehandelt wird. Die Preise in US-Dollar, Pfund, Franken oder anderen Währungen spiegeln deshalb auch die unter¬schiedliche Härte der entsprechenden Devisen wider. Ein völliger Gleichschritt der Notierungen in den verschiedenen Währungen ist deshalb unter flexiblen Wechselkursen nicht zu erzielen.
Auch Goldklopffüllung, Goldstopffüllung genannt, bezeichnet eine früher verbreitete Füllungsmethode in der Zahnheilkunde, bei der eine Goldfolie in die Kavität (Loch im Zahn) eingehämmert wurde.
Ist eine Wertsicherungs- und Kursgarantieklausel; diese bestimmt in Verträgen dass Beträge entweder in Gold oder entsprechend dem Wert des Goldes geliefert werden. (In Deutschland verboten, § 3 Währungsgesetz)
Bezeichnet in der Zahlheilkunde Porzellanzähne die mit vergoldeten Krapons (Befestigungsstifte mit einem knopfförmigen Ende) im Prothesenkunststoff verankert wurden.
Staat und Banken verteidigen den Status Quo, verteidigen das herrschende Geldsystem und versuchen solange wie möglich zu verhindern, dass der Preis für Gold (und Silber) steigt, dass Gold (und Silber) wieder zu privatem Geld wer¬den. Es gibt keinen ethisch sowie moralisch vertretbaren Grund gegen Gold zu kämpfen, jedoch sehr wohl für Gold zu kämpfen, auch wenn ein „Krieg“ von Nöten erscheint.
Der Begriff steht für die Bezeichnung der Goldgedeckten Währung im deutschen Kaiserreich von 1871 bis 1914. Diese wurde in den Stückelungen 20, 10 und 5 Mark in einer Feinheit 900/1000 Gold und 100/1000 Kupfer geprägt. Die Goldmark wurde 1914 von der Papiermark abgelöst. (siehe dort). Im Münzgesetz von 1924 wird die Goldmark als Rechnungseinheit festgesetzt und entspricht 1/2790 kg Gold.
Gold lässt sich indirekt auch durch den Erwerb von Goldminen¬aktien kaufen. Eng verbunden mit der Entwicklung des Goldpreises ist die Performance der Goldminenaktien, denn letzten Endes sind es die Goldminen, die als Produzenten das gelbe Metall fördern und verkaufen. Da sie (von Mine zu Mine verschieden) zu ganz unterschiedlichen Kosten, Goldvorkommen abbauen, sind die Auswirkungen von Goldpreisveränderungen auf ihre Ertragslage und schlussendlich auf die Wertentwick-lung ihrer Aktien sehr unterschiedlich.
Trotz aller Unterschiede im Einzelnen betragen die Förderkosten je Feinunze Gold Anfang des neuen Jahrtausends bei vielen Goldminen durchschnittlich ca. 270 US-Dollar je Feinunze. Dies entspricht in etwa dem Goldpreisniveau 2001. Daraus folgt, dass viele Goldminen erst seit kurzem an der Profitabilitätsgrenze agieren können. Aus diesem Grunde schlagen sich Veränderungen des Goldpreises in sehr hohem Maße auf die Gewinnentwicklung der Minengesellschaften durch. Stark schwankende Kurse der Goldminenaktien sind die Folge. Goldminenaktien eignen sich deswegen nur für Anleger mit einer hohen Risikoorientierung, zumal noch Währungs- und Länderrisiken (insb. bei südafrikanischen und südamerikanischen Bergbaugesellschaften) zu berücksichtigen sind.
Zur Bewertung einzelner Goldminenaktien und deren Perspektiven sind neben dem Kurs-Gewinn-Verhältnis insbesondere Informationen über ihre Förderkosten und die Jahresproduktion der Mine sowie das Ausmaß der Hedge-Positionen zu betrachten. Weitere Schlüsselgrößen bei der Bewertung sind die vorhandenen Reserven & Ressourcen sowie die maximale Förderzeit der Mine. Schließlich kommt dem „Hedge-Ratio“ eine ent¬scheidende Bedeutung zu. Daran lässt sich erkennen, ob die Goldmine von einem An¬steigen des Goldpreises überhaupt profitierten kann, oder ob insbesondere bei zu ho¬hen Förderkosten und zu geringen Produktions- bzw. Fördermengen ein Ansteigen des Goldpreises die Ertragssituation der Goldmine sogar negativ tangiert.
Bezeichnet Aufbewahrungsorte, in denen Dokumentation zur Geschichte der Goldgewinnung, der Geologie und der Verarbeitung von Gold im Mittelpunkt stehen. Eine Übersicht der Goldmusseen finden Sie hier: www.silberinfo.com/gold/goldmuseum.html
Der internationale Goldpreis wird in US-Dollar ausgedrückt und gehandelt. Wer in anderen Währungen rechnet, hat keinen Nutzen, wenn der Goldpreis zum Beispiel um 20% ansteigt, der US-Dollar aber gleichzeitig um denselben Satz zurückfällt. Der Wertverlauf von Gold kann ganz unterschiedlich sein, wenn in der jeweiligen Heimatwährung des Anlegers gerechnet wird.
Ist die Bezeichnung für ein Währungssystem, das Gold als gesetzliches Zahlungsmittel benutzt oder in dem die gesetzlichen Zahlungsmittel nach Maßgabe gesetzlicher Vorschriften zu einem festgelegten Preis (Goldparität) jederzeit in Gold umgetauscht werden kann.
Historisch betrachtet erstellten die Mitglieder des London Bullion Market Listen mit akkreditierten Herstellern von Gold- und Silberbarren, die man ohne Frage akzeptieren würde. Diese Barren erhielten den London Good Delivery Status. Heute ist dieser als DER Standard für die Qualität von Gold- und Silberbarren anerkannt. Die Erfüllung der Anforderungen an diesen Standard wird im Rahmen des Proactive Monitoring Programms von der LBMA periodisch überprüft.
Bezeichnung einer Maßeinheit im englischen Troy Gewichtsystem. Manchmal werden Sie sehen, dass Gewichtsangaben für kleine Goldstücke, insbesondere natürliche Nuggets, in "Grains" angegeben sind. Grain ist eine Unterteilung der Unze (troy) (siehe dort). 480 Grains (troy) gehen auf eine Unze, so dass ein Grain (troy) 0,0648 Gramm, das sind knapp 65 Milligramm, entspricht. Erst etwas mehr als 15 Grains (troy) ergeben somit ein Gramm. (5760 Grain = 12 Troy Unzen = 1 Troy Pfund)
Ist die Bezeichnung für die durch das Schmelzen von Feinmetall (z.b. Gold und Silber) gewonnenen Kugel- oder Körnerähnlichen Gebilde, die durch erstarren des flüssigen Metalls in Wasser oder durch Aufguss auf rotierende Platten oder Trommeln entstehen.
Der Begriff stammt aus dem lateinischen und steht für (grob-) körnig geformtes lockeres Material mit sehr gleichmäßiger Kornform und Korngröße, welches in Granulatoren zur Weiterverarbeitung hergestellt wird. So wird z.b. Silber als Granulat angeboten, mit dem Vorteil das kein Formkosten Aufschlag fällig ist.
Die Gewinnung von Gold aus zerkleinertem Gestein unter Ausnutzung des hohen, spezifischen Gewichts von Gold, um es von leichterem Material zu separieren.
Ist der Name der Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige in Dresden. Es ist Europas älteste und reichste Pretiosen-Sammlung mit etwa 3’100 wertvollen Zeugnissen aus Silber, Gold, Edelsteinen, Bernstein und Elfenbein.
Statuette der Daphne (um1580) Vergoldetes Silber, Koralle
Bezeichnet den Namen einer Silbermünze, deren Ursprung auf das Jahr 1266 zurückgeht. Der Groschen war ab dem 16. Jahrhundert Scheidemünze in Österreich, der Schweiz und Süddeutschland. 12 Pfenning = 1 Groschen. Ab dem Jahr 1873 galt in Deutschland ein Verhältnis von 10 Pfenning = 1 Groschen.