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Wiki - Das Lexikon für Gold- und Silberbugs

Liebe Leserinnen und Leser,

Lexika und Erklärungen zur Finanzbranche finden Sie an jeder Ecke, diese haben jedoch alle einen entscheidenden Haken: Sie wurden von den Banken und deren Erfüllungsgehilfen geschrieben und definiert, welche Auslöser der grössten, weltweiten Finanzkrise der Geschichte sind.

Die vorliegende Ausgabe des Wikis für Gold- und Silberbugs erlaubt Ihnen erstmals den Zugriff auf Begriffsdefinitionen aus der unabhängigen Sicht von silberinfo.

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Mit unserem Lexikon für Gold- und Silberbugs hoffen wir, mit Ihnen eine gemeinsame Sprache zu sprechen, um uns in Zukunft gegenseitig noch besser zu verstehen.

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Backenbrecher

Ist die Bezeichnung für eine Dampfkraftgetriebene Maschine in der Aufbereitung bzw. zur Zerkleinerung von Erz, die 1858 vom Amerikaner Blake erfunden wurde.

Backfill

Abraum, welcher dazu dient, die Stollen nach dem Abbau des Erzes wieder zu füllen.

Backwardation

Bezeichnet einen Zustand an den Futures-Märkten, bei welchem Kontrakte, die ihrem Ablaufdatum näher liegen, zu höheren Preisen gehandelt werden, als Kontrakte, welche eine längere Laufzeit haben. Ursprünglich stammt der Begriff von den Londoner Edelmetallmärkten. Backwardation deutet manchmal auf Lieferprobleme im physischen Markt hin.

Baisse

Synonym für „Bärenmarkt“. Langfristige Abwärtsbewegung an Finanz- und Kapitalmärkten.

Ball mill

Eine Vorrichtung zur Erzzerkleinerung welche aus einem rotierenden und mit Stahlkugeln gefüllten Zylinder besteht. Das grob zerkleinerte Erz wird im Zylinder platziert und teilweise auf die Größe von Sandkörnern zermahlen.

Bambusstäbchengeld

Damit wird ein Chinesisches Bankgeld bezeichnet, das aus ca. 4-15 cm  langen, glatten Bambusstäbchen besteht. Die Ausgabe erfogte um das Jahr 1875 und  vor und während der Weltkriege und hatte die Funktion eines Ersatzgeldes.

Bank für Internationalen Zahlungsausgleich

Abk. BIZ

Private Organisation mit Sitz in Basel. Derzeit besitzen 31 Länder Aktien der BIZ und zählen damit zu den Mitgliedern der BIZ. Geleitet wird sie vom Verwaltungsrat, dem die elf wichtigsten Zentralbanken der Welt angehören. Ursprünglich sollte die Bank als Treuhänder bei internationalen Zahlungsgeschäften wirken, hat sich aber zu einem Forum für die Präsidenten der Zentralbank und einer Forschungsstelle für Angelegenheiten des Weltwährungssys¬tems entwickelt.  Sie wird als „Zentralbank der Zentralbanken“ gesehen.

Bankfrisch

Auch Prägefrisch genannt, bezeichnet den Erhaltungsgrad von unzirkulierten Münzen, die noch nicht im Umlauf waren.

Bargeld

Ist die Bezeichnung von gesetzlichen Zahlungsmitteln in Zirkulationsform.

Barrel

Ist ein Traditionelles Maß aus der Frühzeit der Ölindustrie und bezeichnet ein Hohlmaß,  entspricht 42 US-Gallonen oder ca. 159 Liter.

Barren

Gestein oder Erzadern welche keine wertvollen Mineralien enthalten oder Kohleflöze welche so schmal sind, dass sich ein Abbau nicht lohnt.

Barricading

Abtrennung eines Teils einer Mine, um den Eintritt von Gasen zu verhindern.

Bauernsilber

Ist eine Bezeichnung für einfache und billige Schmuckstücke.

Bärenfalle

auch bear trap genannt. Bezeichnet eine Falle, in welche der mit fallenden Kursen rechnende Anleger aufgrund seiner charttechnischen Analyse bzw. der dadurch ermittelten Verkaufssignale hineintappt, indem sich diese Analyse nachträglich als falsch herausstellt und die Kurse wider Erwarten steigen. Es handelt sich um ein charttechnisches Fehlsignal in einem Bullenmarkt. Das Gegenteil hierzu ist die Bullenfalle.

Börsencrash

Schlagartiger, massiver Einbruch der Börsenkurse.

Befahren

Bezeichnet die Inspektion in einem Bergwerk.

Beige Book

Hier finden sich die Berichte der zwölf regionalen Zentralbanken der USA über die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region. Das 50 seitige Beige Book erscheint 8 mal im Jahr und zwar jeweils 14 Tage vor der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Zentralbank (FOMC).

Beiprodukt

Ein Beimetall oder –mineral, welches bei der Verarbeitung von Erz anfällt. Silber ist häufig ein Beiprodukt von Blei, Zink, Kupfer und Gold. Bei der Verarbeitung von goldhaltigem Erz können störende Beiprodukte wie Arsen oder Quecksilber anfallen.

Benchmark

Ist eine Referenzgrösse, z.B. ein Aktienindex oder der Kurs einer repräsentativen Anleihenobligation, im Hinblick auf die Performance eines Portefeuilles. Ist die Benchmark ein Index, wird diese auch Referenzindex genannt.

Beneficiation

Die Behandlung von Erz, um es konzentrierter bzw. metallhaltiger zu machen.

Berg

Ist ein Historischer Bergbaubegriff und bezeichnet ein Maß für Grubenfelder. 1 Berg=400 Quadratlachter=1474m²

Bergamt

Ist die Bezeichnung für die Bergaufsicht, die Kontrolle über alle für den Bergbaubetrieb zusammenhängenden Tätigkeiten, Einrichtungen und Anlagen ausübt.

Bergbuch

Auch Bestätigungsbuch genannt, ist ein Begriff aus dem historischen Bergbau. Im Bergbuch wurden durch den Bergschreiber z.B. Verträge, Gerichtsprotokolle zur Dokumentation niedergeschrieben.

Bergfreiheit

Ist eine Ableitung im historischen Bergbau aus dem Bergregal, und besagt, dass der Grundstückseigentümer keinerlei Verfügungsrecht über Bodenschätze in seinem eigenen Grund und Boden hat.  Dieses Recht stand nur den Regalherren zu. Der Grundstückseigentümer musste den Bergbau auf seinem Grundstück gegen eine Vergütung dulden.

Berggeschrey

Ertönt nach Erzfunden, und der Hoffnung auf einen bevorstehenden Abbau, was eine rege bergbauliche Tätigkeit und einen starker Zuzug von Bergleuten  in die jeweilige Region auslöst. Das erste, grosse deutsche Berggeschrey wurde nach Silbererz Funden im Jahr 1168 im Freiberger Raum ausgelöst.

Berggold

Ist die Bezeichnung für natürliche Goldvorkommen in magmatischen Gesteinen. Berggold kommt häufiger vor, als man meinen möchte, so auch in den Alpen, ist aber nur selten in abbauwürdigen Mengen vorhanden, weshalb der allergrößte Teil des gewonnenen Goldes Seifengold (siehe dort) ist. Berggold kann eine Konzentration fein verteilten Goldes in vulkanischen oder subvulkanischen Gesteinen, auch als Beimengung in anderen Mineralien, zum Beispiel Pyrit (Schwefelkies), sein, oder gediegen (rein) in Quarzadern von Tiefengesteinen, meist Graniten, vorkommen.

Bergordnung

Ist die historische Bezeichnung für  ein Gesetz im Bergbau  zur Durchsetzung des Bergregals.

Bergregal

Anspruch des deutschen Königs auf den zehnten Teil aller gewonnenen Edelmetalle einschließlich des Salzes.

Bergwardein

siehe Wardein

Bergwerksjetons

Bezeichnet kleine Gedenkmünzen, die kostenlos bei festlichen Anlässen eines Bergwerkes an die Bevölkerung verteilt wurden.

Bergwerksmarken

Ist die Bezeichnung für die in Bergwerken ausgegebene Zweckprägungen, die z.b. als Berechtigungsausweise ausgeben werden.

Bergwerksmedaillen

Ist die Bezeichnung der Gepräge, die zum Gedenken an besondere Personen oder Ereignisse von oder für Bergwerke hergestellt wurden. Bergwerksmedaillen sind keine Zahlungsmittel.

Bergzehnt

Ist ein Historischer Bergbaubegriff und bezeichnet eine Steuer, die verpflichtet, 10 Prozent der geförderten Erze, vor Abzug der Kosten abzugeben. Der Bergzehnt wurde von den  Zehntnern erhoben,  dann an den Oberzehntner entrichtet, der ihn an den Landesherren abgeliefert hat.

Bewetterung

Die für einen untertägigen Bergbaubetrieb unerlässliche Zuführung von Frischluft nennt man Bewetterung. Im Bergbau vor 1945 wurde fast ausschließlich die „natürliche Bewetterung“ angewandt. Hier nutzt man die Temperaturunterschiede innerhalb und außerhalb der Grube sowie Tagesöffnungen in unterschiedlicher Höhe im Gelände. Dadurch stellt sich eine Luftbewegung (Wetterzug) ein.

Bezant

Auch Besant genannt, ist eine Bezeichnung für die mittelalterlichen Goldmünzen des Byzantinischen Reiches. (siehe Solidus) 

Billonmünze

Ist die Bezeichnung für eine Münze mit einem Silberanteil von maximal 50 Prozent, die in Not Zeiten mit dem Ziel der Silberstreckung geprägt wurde (z.b. DDR Gedenkmünzen).

Bimetallstandard

Kombinierter Metallstandard, bei welchem im Unterschied zum reinen Goldstandard auch Silber eine Rolle spielt. Der Wert des Silbers wird dabei in ein festes Verhältnis zum Gold gesetzt (oft Au:1:15 Ag). Dieser kombinierte Standard wurde in den USA lange praktiziert.

Binge

Auf den Bergbau zurückzuführende Gesteinseinbrüche.

Bit

Der gehärtete Aufsatz am Ende eines Bohrgestänges, welcher die Energie auf das Gestein überträgt. Die Größe des Aufsatzes bestimmt den Durchmesser der Bohrung. Der Aufsatz kann entweder abnehmbar oder aber fest mit dem dazugehörigen Bohrgestänge verbunden sein.

Blaßgold

Ist die Bezeichnung für ein Silber-Gold Mischmetall.

Black Jack

Eine Bezeichnung für Sphalerit (Zinksulfit), speziell für die dunkleren Varianten, welche Teil von Bleierzen sind.

Blase

(engl. Bubble) Bezeichnet in der Börsensprache einen raschen, starken Anstieg von Gütern und Aktien an Handelsbörsen oder Aktienmärkten. In Folge von Euphorie, meistens durch Medien ausgelöst, entsteht eine spekulative Übertreibung und somit eine Überwertung, die erst mit dem „platzen“ der Blase ein Ende findet. Nicht selten verlieren Anleger dabei Ihre Ersparnisse.

Blattgeld

So werden die gerundeten, münzähnlichen Metallscheibchen mit Silbergehalt aus dem Norden von Thailand bezeichnet.

Blattgold

Aus Indien überlieferte Methode, reines Gold  zu etwa 0,1 μm dünnen Blättchen auszuschlagen.  Blattgold findet Verwendung  beim Vergolden von Bauwerken und Kunstgegenständen.

Blattsilber

Bezeichnet das ausschlagen von Silber zu dünnen Blättchen. Blattsilber ist um ein Vielfaches dicker als Blattgold und kann wegen der Oxidation nur begrenzt gelagert werden. Verwendet wird es  beim Versilbern von  Bauwerken, Kunstgegenständen und zu Dekorationszwecken.

Blickgold

Ist ein altdeutscher Begriff für feingebranntes Gold, welches noch einiges Silber enthält.

Blicksilber

Ist ein altdeutscher Begriff für feingebranntes Silber, welches nach Abziehen der Oxydationsschicht beim Schmelzprozess zum Vorschein kommt. (das »Blicken« des Silbers) Blicksilber enthält etwa  5–10%  Verunreinigungen durch Blei.

Block caving

Eine kostengünstige Methode für die Förderung in großem Stil bei der große Erzblöcke unterhöhlt und die Stützpfeiler gesprengt werden, so dass der Erzblock unter seinem Eigengewicht zusammenbricht.

Blue Chip

Ursprüngliche Bedeutung des Worts: Splitter eines Diamanten. Als Blue Chip werden Aktien von  Unternehmen mit erstklassiger Bonität bezeichnet.

Bonanza Creek

Ist die Bezeichnung eines Nebenflusses des Klondike Rivers. Der Goldfund vom Sommer 1896 löste einen Goldrausch aus, der in den Jahren 1897 und 1898 seinen Höhepunkt mit annähernd 40.000 Goldgräbern fand. Daher werden auch heute noch reichhaltige Goldvorkommen als „Bonanza-Vorkommen“ bezeichnet.

Borehole

Jedes tief reichende oder lange Bohrloch, in aller Regel von einem Kernbohrer niedergebracht.

Borrasca

Eine unproduktive Mine oder ein unproduktiver Claim; das Gegenteil von Bonanza.

Brakteaten

Ist die Bezeichnung für einseitig geschlagene Silberpfennige aus dem  Mittelalter, die aus dünnem  Blech (lat. bractea) bestehen und die ihren Ursprung in den Zeiten der Münzverschlechterung im 11. Jahrhundert haben.

Brandsilber

So wird in der Silberaufbereitung anfallendes Rohsilber und der aufgereinigte und feingebrannte Silberkuchen bezeichnet. (siehe Blicksiber)

Break-even

Gewinnschwelle, toter Punkt

Break-out

Ist die Bezeichnung eines Ausbruches in der Charttechnik bei Wertpapieren. 

Bretton Woods

Kleiner Ort im US-Bundesstaat New Hampshire, in dem 1944 das Abkommen von Bretton Woods geschlossen wurde. Bei den Verhandlungen waren Großbritannien und die USA federführend. Das System, auf das man sich schließlich einigte, wurde auch als „Gold-Dollar-Standard“ oder „Dollar-Gold-Äquivalent-Standard“ bezeichnet, weil der amerikanische Dollar den Rang einer offiziellen Weltreservewährung erhielt. Dafür musste die USA die Gold-Konvertibilität des Dollar zu einem festgelegten Kurs von 35 US-Dollar pro Feinunze Gold garantieren und auf Verlangen der anderen Zentralbanken Dollar in Gold umtauschen. Im August 1971 brach Präsident Nixon einseitig dieses Abkommen und „schloss das goldene Fenster“, als Frankreich und Großbritannien eine entsprechende Einlösung forderten. Damit begann die Zeit des „Fiat-Money-Systems“ und der „floatenden Wechselkurse“, in der sich der Wert jeder Währung und des Goldes am „freien“ Markt orientierte.

Brillant

Ist die Bezeichnung für einen Diamant in runder Schliffform mit 57 Facetten. 32 Facetten im Oberteil, 24 Facetten im Unterteil und einer 1 Tafelfacette.  Die Schliffform wurde etwa um 1910 entwickelt.

Brillant uncirculated

Abk. BU

Ist die Englische Bezeichnung für den Erhaltungsgrad Stempelglanz.

Britannia

Englische Goldmünze von 1 Unze Feingold mit einem Nominalwert von 100 GBP. Es werden auch Britannia-Münzen in den Stückelungen von 1/2, 1/4, 1/10 Unze geprägt. Der Goldfeingehalt beträgt 916,66/1000. Seit 1997 wird die Britannia auch in Silber geprägt. Die Feinheit beträgt 958/1000. Britannia ist die Weibliche Personifikation von Britannien bzw. Großbritannien, die ursprünglich auf die römischen Kaiser Hadrian (117-138 n.Chr.) und Antoninus Pius (138-161 n.Chr.) zurückgeht.

Britannia Standard

Ist die Bezeichnung für eine Silberlegierung mit einem Feingehalt von 958/1000, die in England neben Sterling Silber verwendet wird.

Broken reserves

Erz, welches bereits aus dem Gestein herausgesprengt aber noch nicht abtransportiert worden ist.

Bromsilber

Ist eine veraltete Bezeichnung für die chemische Verbindung Silberbromid.

Bruttosozialprodukt

Abk. BSP

Bruttosozialprodukt (BSP): Wert aller Güter und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft produziert bzw. erbracht werden. Größter Bestandteil des BSP ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe aller innerhalb eines Jahres erbrachten volkswirtschaftlichen Leistungen im Inland. Der Unterschied zwischen BSP und BIP liegt im Außenhandel.

Buchgeld

Auch Giralgeld genannt, bezeichnet die  Gutschriften, die in den Büchern von Banken geführt werden.

Bulk mining

Großflächige Förderung von vielen tausend Tonnen Erz pro Tag.

Bulk sample

Eine umfangreiche Gesteinsprobe, häufig mit dem Gewicht von mehreren hundert Tonnen. Wird zur Bestimmung der metallurgischen Eigenschaften benutzt.

Bullenfalle

Bezeichnet eine Falle, in die der mit steigenden Kursen rechnende Anleger aufgrund seiner charttechnischen Analyse bzw. der dabei ermittelten Kaufsignale hineintappt, nachträglich als Fehlsignale herausstellen. Tritt in einem Bärenmarkt auf.

Bullenmarkt

Damit bezeichnet man eine Hausse an der Börse. Das Gegenteil ist der Bärenmarkt bzw. die Baisse.

Bullion Banks

Bezeichnung für Geschäftsbanken, die bei Goldausleihungen als Intermediär zwischen Zentralbanken und Kunden (meist institutionelle und private (Groß)Investoren, Goldproduzenten und anderen Marktteilnehmern) das auszuleihende Gold vermitteln. Der Zinssatz liegt über der Gold-Lease-Rate, um rentabel wirtschaften zu können. Hierzu zählen insbesondere folgende internationale Finanzinstitutionen: AIGl, Barclays Bank, Chase Manhattan, Citibank, Commerzbank, Credit Suisse First Boston, Deutsche Bank, Dresdner Bank, Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan, MacQuarie Bank, Mitsubishi Bank, Mitsui, MKS, Morgan Stanley, NM Rothschild, Phibro Bullion, Prudential-Bache, Rabobank, ScotiaMocatta, Société Générale, Standard Bank, Sumitomo, UBS, WestLB.

Bullion Coin

Ist die engl. Bezeichnung für Bullionmünze. (siehe dort)

Bullionmünzen

Bezeichnung für neue Platin-, Gold- oder Silbermünzen, die mit einem geringen Agio auf den Edelmetallwert gehandelt werden. Es handelt sich nicht um gesetzliche Zahlungsmittel eines Staates (siehe weiter oben), sondern um den Absatz von Edelmetallen, die metallexportierende Länder privaten Geldanlegern bieten. Ein Teil des für den Export bestimmten Metalls wird sozusagen in Münzform verkleidet und den Anlegern auf dem Weltmarkt angeboten. Diese Münzen werden auch als Anlagemünzen bezeichnet. Sie sind praktisch an die Stelle von Barrengeld getreten.

Butler, Ted

Namhafter Silberanalyst aus den USA. Die Kolumen in deutscher Sprache können auf www.silberinfo.com gelesen werden.

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