Silber Index
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| Warum man in Gold und Silber investieren sollte? |
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Gründe
dafür gibt es viele. Sie beinhalten Währungs-, Bank- und Geldgeschichte.
Den meisten sind sie unbekannt. Jeder weiß aus eigener Erfahrung,
wie unser Geld täglich funktioniert. Aber viele wissen nichts über
die Vorgänge auf höherer Ebene, die uns in der Regel verborgen
bleiben. Unser heutiges monetäres System hat große Probleme
und droht zu kollabieren. Diese Umwälzungen werden Einfluss auf unser
aller Finanzen haben, viele werden dabei verlieren – wenige gewinnen.
Keine
Papierwährung, die je von Menschen geschaffen wurde, konnte auf Dauer
bestehen. Einige Beispiele aus der Vergangenheit mögen dies veranschaulichen: |
| 1. |
Chinesisches
Geld, gedruckt auf Baumrinde, wie Marc O` Polo berichtete, wurde
zwischen 1260 und 1360 ausgegeben und endete in Hyperinflation.
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| 2. |
Das
„Mississippi System“ von John Law aus dem Jahre 1716
endete bereits 1720 mit dem totalen Zusammenbruch und Null-Restwert
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| 3. |
Die
„Continental Noten“ aus der Zeit des amerikanischen
Bürgerkrieges, ausgegeben 1775 besaßen im Jahre 1780
nur noch 1/40 ihres ursprünglichen Wertes.
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| 4. |
Das
Papiergeld aus der Zeit der französischen Revolution, ausgegeben
von 1790 bis 1796 besaß im Jahre 1797 nur noch 1/600 seines
ursprünglichen Wertes.
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| 5. |
Die
Mark aus der Weimarer Republik wurde ausgegeben von 1919 bis 1924,
zum Schluss hatte sie noch 1 Trillionstel !!! ihres ursprünglichen
Wertes.
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| 50
Dollar 1779 USA
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500
Livres 1790 Frankreich |
Aus
Schaden wird man klug“, dieses alte Sprichwort trifft leider nicht
immer zu. Auch unser heutiges Geldsystem wird wie die oben aufgeführten
Währungen durch nichts gedeckt. Mit der Aufgabe des Goldfensters
der USA im Jahr 1971 und durch die Aufgabe des Goldstandards, durch den
die Regierungen ihr Geld mit Edelmetallen deckten (die USA beispielsweise
35 Dollar je Unze Gold), begann die Zeit expansiver Notenbankpolitik.
„Geld“ konnte plötzlich je nach Bedarf aus dem Nichts
geschaffen werden – der Wert basierte ab diesem Tag nur noch auf
Vertrauen. Tatsächlich basiert heutzutage keine westliche Währung
mehr auf dem Goldstandard; den IWF-Mitgliedsländern ist ein solcher
sogar verboten. Das gilt übrigens auch für den Schweizer Franken
– die Schweiz ist seit 29. Mai 1992 auch Mitglied
im IWF.
Ein gefährliches Experiment auf das sich die Welt hiermit einließ.
Seit dieser Zeit hat sich eine gewaltige „Blase“ aufgebläht,
die jederzeit platzen kann. Deshalb ist es so wichtig, einen Teil seines
Papiergeldes in Sachwerte, vor allem Edelmetalle, zu investieren.
Gründe
für ein Investment in Gold und Silber
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1. |
Gold
und Silber sind nicht einfach nur Rohstoffe, sie sind Wertaufbewahrungsmittel.
Und haben sich bereits seit mehr als 5000 Jahren als solche bewährt.
Auch wenn ihnen im Moment die monetäre Funktion zu einem grossen
Teil genommen wurde, spricht viel dafür, dass sie diese eines
Tages wieder erlangen werden.
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| 2. |
Gold
und Silber sind die einzigen Währungen, die nicht von Regierungen
geschaffen werden können. Gold und Silber lässt sich nicht
beliebig vermehren und wird immer einen Wert besitzen
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| 3. |
Gold
und Silber stellen Werte dar, welche nicht aus der Verschuldung
eines anderen Marktteilnehmers hervorgehen (im Gegensatz zu Papiergeld).
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| 4. |
Alle
Regierungen neigen dazu, Geld im Übermaß in Umlauf zu
bringen – die Folgen wie Inflation, Hyperinflation und ev.
gar ein totaler Zusammenbruch sind aus der Geschichte hinreichend
bekannt.
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| 5. |
Seit
1995 nahm die Geldmenge stark zu, eine Blase entstand, welche jederzeit
platzen kann. Gleichzeitig begannen die Zentralbanken in diesem
Jahr, ihre Goldvorräte massiv zu verleihen und zu verkaufen,
um den Preis von Gold und Silber zu drücken. Dieser Prozess
lässt sich nicht beliebig lange fortsetzen – der Tag
wird kommen, da die Manipulationen ins Leere greifen und Gold und
Silber steigen müssen.
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| 6. |
Produktionsdefizit
sowohl beim Gold, wie auch beim Silber, welches sich nach dem absehbaren
Rückgang von Zentralbankverkäufen in steigenden Preisen
niederschlagen dürfte.
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| 7. |
Öffnung
des Goldmarktes in China, was tendenziell Nachfrage nach Gold generieren
dürfte, zumal die Asiaten im Allgemeinen eine viel stärkere
Beziehung zum gelben Metall haben als die Europäer/Amerikaner.
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| 8. |
Die
jahrelange Edelmetallbaisse hat dazu geführt, dass die Explorationsausgaben
von vielen Goldkonzernen gnadenlos zusammengestrichen wurden. Dieser
Mangel an aussichtsreichen Projekten macht sich in schwindenden
Ressourcen bemerkbar, was mittelfristig auch eine kleinere Produktion
bedingen wird. Das wiederum verschärft das Produktionsdefizit
mit allen preislichen Konsequenzen.
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Die
enorm hohe Verschuldung der USA und vieler Länder weltweit wird unser
Finanzsystem früher oder später erschüttern lassen. Hohe
Inflationsraten und der damit einhergehende Wertverlust des Papiergeldes
wird das Vertrauen vieler Menschen in dieses Geld erschüttern –
ein schwerer Schlag, da unser heutiges Geldsystem auf Vertrauen darauf
angewiesen ist, so wie ein Mensch auf die Luft zum Atmen.
Deshalb
sollte man bereits heute gegen den Strom schwimmen und in Gold und Silber
investieren, zu einem Zeitpunkt, wo viele die Notwendigkeit dafür
noch nicht erkennen, um abgesichert zu sein, wenn es in unserem Finanzsystem
kracht.
Ein
Wort zu Punkt 4 und zu den angesprochenen Inflationserwartungen:
Die
exponentiell ansteigende private und staatliche Verschuldung, welche in
allen westlichen Ländern zu beobachten ist, kann theoretisch zwei
verschiedene Konsequenzen haben - deflationäre und inflationäre.
In der Praxis tritt allerdings fast ausschliesslich die inflationäre
Konsequenz auf. Wieso?
Kurz
gesagt (und zugegebenermassen etwas vereinfacht): Die Regierungen und
die Zentralbanken sehen natürlich die Schuldenproblematik auch. Wenn
die Verschuldung über einen bestimmten Grad hinausgewachsen ist,
ist es offensichtlich, dass die Schulden praktisch nicht mehr zurückbezahlt
werden können. Bei einer restriktiven Geldpolitik würde eine
solche ungesunde Überschuldung der Wirtschaft deflationär wirkende
Konkurse von Unternehmen und gar von Staaten zur Folge haben - ein Szenario,
dass sich keiner wünscht, der an der Macht bleiben will... was also
wird in der Praxis fast ausschliesslich getan? Die Wirtschaft wird mit
günstiger Liquidität versorgt, die Zinsen werden tief gehalten;
durch eine starke Ausweitung der Geldmenge ohne einen entsprechenden Produktivitätszuwachs
wird die Inflation geschürt. Typisch für ein solches Szenario
sind negative Realzinsen, d.h. dass die Zinsen unter der Inflationsrate
liegt. Damit wird die Schuldenlast kleiner, der Wert der Verschuldung
sinkt. Die Konkurse und die Wirtschaftskrise/Depression werden kurzfristig
vermieden oder verringert, rsp. aufgeschoben...
Allerdings
hat die ganze Sache einen Haken: Im Gleichschritt mit der Verminderung
des Wertes der Schulden sinkt natürlich auch der Wert der Guthaben
der Gläubiger. Sparer, welche anstatt Schulden zu machen Geld auf
die Seite legten, werden damit schleichend enteignet und eigentlich dazu
gezwungen, für die Misswirtschaft derer, welche die Überschuldung
verantworteten, gerade zu stehen.
Und
hier treten dann die Edelmetalle ins Spiel - mittels der Edelmetalle können
sich Sparer nämlich vor dieser schleichenden Enteignung schützen.
Denn das Guthaben an Edelmetallen stellt im Gegensatz zu Papiergeld nicht
gleichzeitig die Schulden eines anderen dar.
Natürlich
haben die Kreise, welche auf eine Inflationierung hinarbeiten kein Interesse
daran, dass sich die Sparer auf diese Weise davor schützen. Das Vertrauen
in den Wert des Papiergeldes soll nicht erschüttert werden! Unter
diesen Bedingungen ist es auch plausibel, dass (z.B. mit statistischen
Tricks) die effektive Inflation möglichst retuschiert werden und
tiefer publiziert werden soll. Ebenso plausibel sind auch Manipulationen
der Edelmetallpreise - stellen diese doch unter normalen Bedingungen einen
klaren Indikator für die Inflation und das Vertrauen ins Papiergeldsystem
dar.
Warum
ein Investment in Silber
Zusätzlich
zu den Gründen, welche allgemein für eine Investition in Gold
und Silber sprechen, hat Silber gegenüber Gold noch ein paar spezielle
Eigenschaften:
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Keine
westliche Zentralbank hält nennenswerte Silberreserven –
die Möglichkeiten zur Manipulation über Ausleihungen
scheinen beim Silber dadurch begrenzt
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Tendenziell
sich vergrössernde Industrienachfrage dank den einzigartigen
Eigenschaften von Silber. Dadurch ist die Abhängigkeit vom
Schmuckmarkt sehr begrenzt.
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Grosse
Lagerbestände wurden im letzten Jahrzehnt abgebaut.
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Silber
hatte in der Geschichte oft den Status als Gold des kleinen
Mannes und könnte diesen wiedergewinnen.
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Verbessert
sich die Konjunktur, bewirkt das eine höhere industrielle
Nachfrage; verschlechtert sich die Konjunktur, führt das
zu geringerem Abbau von Basismetallen. Da der grösste Teil
des Silbers als Beiprodukt bei der Gewinnung von Basismetallen
wie Zink und Kupfer anfällt, führt das zu einem geringeren
Angebot an Silber. |
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Inelastisches
Angebot (da die Basismetallproduzenten nur wegen einem höheren
Silberpreis kaum mehr an Kupfer oder Zink produzieren werden)
und inelastische Nachfragesituation (da Silber in vielen Anwendungen
unverzichtbar ist und oftmals nicht durch günstigere Metalle
ersetzt werden kann), welche im Falle eines Unterangebotes sehr
grosse Preissprünge bewirken könnte. Zumal der Silbermarkt
sehr eng und dementsprechend auch volatil ist.
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Der
Silberpreis wird deswegen in einem Edelmetallbullenmarkt tendenziell
mehr zulegen als Gold. Auch weil Silber im Verhältnis zu
Gold günstig bewertet erscheint. |
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