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Wiki - Das Lexikon für Gold- und Silberbugs

Liebe Leserinnen und Leser,

Lexika und Erklärungen zur Finanzbranche finden Sie an jeder Ecke, diese haben jedoch alle einen entscheidenden Haken: Sie wurden von den Banken und deren Erfüllungsgehilfen geschrieben und definiert, welche Auslöser der grössten, weltweiten Finanzkrise der Geschichte sind.

Die vorliegende Ausgabe des Wikis für Gold- und Silberbugs erlaubt Ihnen erstmals den Zugriff auf Begriffsdefinitionen aus der unabhängigen Sicht von silberinfo.

Der Inhalt wird in Zukunft aktualisiert und erweitert, gerne können Sie uns helfen dabei. Vermissen Sie einen Begriff? Ist etwas unklar? Dann nutzen Sie doch bitte unser Kontaktformular. Als Premium-User von silberinfo sind Sie automatisch berechtigt, Änderungen und Ergänzungen vorzunehmen.

Mit unserem Lexikon für Gold- und Silberbugs hoffen wir, mit Ihnen eine gemeinsame Sprache zu sprechen, um uns in Zukunft gegenseitig noch besser zu verstehen.

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Gold-Zertifikate und -Konto

Diese beiden Anlageformen spielten eine wichtige Rolle als zu Anfang der 1980er Jahre die Mehrwertsteuer auf den physischen Goldverkauf eingeführt wurde. Der Erwerb von Gold auf ein im Ausland geführtes Depot (Goldzertifikat) oder ein Goldkonto blieb steuerfrei. Allerdings werden verschiedene Gebühren und Provisionen fällig. Außerdem sind Mindestmengen zu beachten, in der Regel etwa 10.000 Euro. Kleinanleger sind demnach von einem Goldkonto ausgeschlossen. Nachdem in Deutschland Barren und die meisten Münzen wieder umsatzsteuerfrei erworben werden können, treten das Goldkonto und das Goldzertifikat in den Hintergrund. Obwohl der Preis für 1 kg Gold auf einem Goldkonto etwa 1,6% billiger ist, als wenn man einen Barren erwirbt, wählen die meisten Anleger aus traditionellen Gründen die physische Form.
Goldzertifikate sind Zahlungsversprechen über eine bestimmte Menge Edelmetalle. Gegen Vorzeigen des Zertifikats muss das Gold ausgeliefert bzw. sein Gegenwert bezahlt werden. Goldzertifikate werden von einigen Banken ausgegeben. Zugrunde gelegt wird der im Augenblick des Erwerbs geltende internationale Goldpreis. Dazu kommen Spesen, die neben Provisionen auch die Kosten für Versicherung und Lagerung enthalten. Zertifikate sind prinzipiell handelbar. Sie besitzen aber nicht einen ähnlichen breiten Markt wie die Barren. Dagegen teilen sie mit diesen die übrigen Eigenschaften: Sie werfen keinen laufenden Ertrag ab, können aber ziemlich hoch beliehen werden.

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