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Leichte Erholung bei ETF-Beständen

Freitag, 29.01.2010

München (silberinfo) - Die Bestände der weltweiten Silber ETFs sind in der Woche zum 27. Januar 2010 insgesamt um 0,41 Prozent oder 1.599.521 Unzen gestiegen; zusammen sind damit jetzt wieder 394.315.765 Unzen in allen Silber ETFs eingelagert.

Nach dem deutlichen Einbruch der weltweiten ETF-Bestände in der letzten Woche, hat sich die Situation in der Berichtswoche wieder etwas erholt. Während der Silberpreis um ganze 9,42 Prozent auf 16,74 US-Dollar die Unze einbrach, nutzen die US-amerikanischen Investoren dies allem Anschein nach als günstigen Kaufzeitpunkt. So konnten der  SLV in der Woche zum 27. Januar um 0,49 Prozent oder 1.472.824 Unzen zulegen und einen Teil der Verluste der Vorwoche wettmachen. Bei den europäischen ETFs war hingegen ein leichter Rückgang der Silberbestände zu beobachten. So fielen die Einlagen des Silber ETFs der ZKB um 0,05 Prozent, die von etfSecurities um 0,17%. Unterdessen konnte der neue Silber ETF von Julius Bär, entgegen dem Trend beim ZSIL und PHAG, um 200.000 Unzen ansteigen. Dies ist  wohl auf die erhöhte Aufmerksamkeit in Verbindung mit der Lancierung vor 3 Wochen zurückzuführen. Der Silver Bullion Trust und der Claymore Silver Bullion Trust wiesen die Bestände, unverändert zur Vorwoche, mit 1.833.330 Unzen respektive 4.197.000 Unzen aus.
Bereits in der letzten Woche wurde auf die unregelmäßigen Bewegungen an der COMEX hingewiesen. Diese Woche war, zeitgleich mit der Erholung beim SLV, auch wieder ein Anstieg der COMEX Lagerbestände zu beobachten. Während in der „registered category“ keine signifikanten Veränderungen zu beobachten waren, fielen die Bestände in der „eligible category“ um nahezu exakt eine Millionen Unzen ab.

Die Bestände der weltweiten Gold ETFs fielen in der Berichtswoche, parallel zu den schwächelnden Goldpreisen, um 0,11 Prozent oder insgesamt 61,938 Unzen ab. Verlierer der Woche waren hier der Gold ETF der ZKB und der Gold ETF von etfSecurities. Beim größten Gold ETF, dem SPDR Gold Trust (GDL), hingegen war keinerlei Bewegung festzustellen. Interessanterweise war bei den Goldbeständen der COMEX eine ähnliche Bewegung wie bei Silber in der Vorwoche auffällig. Die Bestände in der registrierten Kategorie fielen um 500.000 Unzen ab, während in der „eligible category“ (dem Teil der Lagerbestände, die nicht zur direkten Auslieferung zur Verfügung stehen und „wahlweise“ in die registrierte Kategorie zwecks Auslieferung eines Future-Kontraktes wechseln können) Zuwächse von 460.000 Unzen verbucht wurden. Es bleibt also abzuwarten, ob nicht auch der GDL gleichzieht und in der nächsten Woche mit deutlichen Verlusten aufwartet. (29.01.2009 ns/si/as/tw)

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