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Ist die COMEX eine Farce ?
C. Powell:
Soweit Schulden erlassen oder gedeckt werden und das Geldangebot reflationiert wird, sollte dies gut für Gold sein.
silberinfo:
Ihr sitzt sozusagen an der “Quelle”; sind Euch neue Informationen bekannt, die auf Aktivitäten einzelner Länder hinsichtlich einer Währungsdeckung durch Gold hindeuten?
B. Murphy:
Weiss von keinem Land.
C. Powell:
Keine Beweise dafür. Aber alle Länder, welche sich eine Alternative zum Dollar als Reservewährung überlegen, werden automatisch darüber nachdenken, auf die eine oder andere Art Gold mit einzubeziehen.
silberinfo:
Der neue weltweite Trend, Verstaatlichungen und staatliche Beteiligungen geht in Richtung Sozialismus. Könnt Ihr euch auch vorstellen, dass die COMEX ein potentielles Opfer sein könnte?
B. Murphy:
Die Comex ist eine Farce und ist ein Werkzeug, das von der US Regierung benutzt wird. Die Regeln wurden für die Shorts gemacht, in diesem Fall die grossen Banken. Etwas sehr Dramatisches wird in der Zukunft wahrscheinlich passieren, wie ein Bankrott irgendeiner Art – wenn der echte Weltmarkt sich noch mehr von den Comex-Preisen abkoppelt.
C. Powell:
Meiner Ansicht nach ist die Comex schon lange eine Behörde der US Regierung, und zwar insofern, als dass sie der Hauptmechanismus zur Drückung von Preisen mit Hilfe von weitgehend unregulierten Derivaten ist.
silberinfo:
Wenn man sich die Produktion der U.S. Mint in der Vergangenheit ansieht, so fällt auf, dass diese weit mehr an Goldmünzen produziert bzw. verkauft haben, als es derzeit der Fall ist. Kann es sein, dass die Mint absichtlich Gold zurückhält, möglicherweise auf „Anordnung von oben“?
B. Murphy:
Wie bereits erwähnt gibt es in meinem Kopf keinen Zweifel, dass es einen koordinierten Effort nicht nur der USA (er entstand hier natürlich), sondern von allen Ländern gibt, die Menge an Gold und Silber zu begrenzen, welches in den Händen der Bürger landet.
C. Powell:
Während vielen Jahren in den letzten Jahrzehnten hat die U.S. Mint weit mehr Münzen produziert, als bisher in diesem Jahr, also ist die Prägekapazität nicht das Problem. Wenn das U.S. Schatzamt tatsächlich 8'200 Tonnen Goldreserven hält, wie sie es behaupten, und wenn der Goldpreis tatsächlich heruntergeht, wie es uns die Futures-Märkte sagen, so sollte es ebenfalls kein Problem sein, das Gold zu beschaffen. Also habe ich daraus zu schliessen, dass das Gold gegenwärtig ziemlich knapp ist, und dass die U.S. Regierung (und andere Regierungen) den Zugang der Öffentlichkeit zum Gold reduzieren wollen, damit nicht noch mehr Geld aus den staatlichen Währungen und anderen Märkten herausfliesst.

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