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Südafrika: Minister weißt Verstaatlichungsvorschläge zurück
München (silberinfo) – Der südafrikanische Handels- und Industrieminister Rob Davies spricht sich deutlich gegen eine Verstaatlichung des Minensektors ausgesprochen.

Medienberichten zufolge stellt sich auch die Minenministerin Susan Shabangu eindeutig gegen jegliche Vorschläge die Minen des Landes zu verstaatlichen. Ausländische Investitionen seien für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg des Landes einer der entscheidenden Faktoren. Die jüngste Rezession habe die Fortschritte der vergangenen zehn Jahre teilweise vollständig annihiliert und man müsse alles daran setzen diese Handelsbeziehungen wieder aufzubauen.
Die Initiative selbst geht auf den jungen Flügel der Regierungspartei African National Kongress (ANC) und den Gewerkschaftsverband Congress of South African Trade Unions (COSATU) zurück, um die Bevölkerung in einem größeren Maß am wichtigsten Industriezweig des Landes zu beteiligen. Man beruft sich dabei auf die Freiheitscharta (Freedom Charter) von 1955 in der es heißt, „Der Reichtum des Landes soll unter denen geteilt werden, die darin leben". Bereits im Juli des vergangenen Jahres kam es schon einmal zu einer solchen Verstaatlichungsdebatte.
„Eine Politik der Verstaatlichung existiere in Südafrika nicht“, dementierte Shabangu. Trotzdem habe in einem demokratischen Land jeder das Recht seine Meinung zu äußern. Dem fügte sie hinzu, dass Südafrika seit langem Teil der globalen Gemeinschaft sei und eine Kehrtwende zu diesem Zeitpunkt nur negative Auswirkungen haben könne. Ein Sprecher der Regierungspartei ANC bestätigte ebenfalls, dass die breite Mehrheit der Partei gegen eine Verstaatlichung des Minensektors sei. (04.03.2010 ns/si/as/tw)

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