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Gold: Noch viel Luft nach oben
München (silberinfo) - Der Dax fällt ins bodenlose und Gold liebäugelt mit der Marke bei 2.000 US-Dollar. Aber wohin geht die Reise?

In den vergangenen Jahren wurde Gold nicht nur einmal als „ultimative Blase“ beschrieben. Keiner der Analysten sollte jedoch mit dieser Einschätzung recht behalten – der Goldpreis stieg weiterhin beständig an. Auch bekannte Großinvestoren wie George Soros scheinen das gelbe Metall zu unterschätzen. Der Börsenguru verkaufte zu Beginn des Jahres einen Großteil seines Goldes und verpasste damit die dramatische Aufwärtsbewegung der Folgemonate. Während der deutsche Leitindex in den vergangenen Wochen fast 2.000 Punkte abgeben musste, scheint Gold nur noch eine Richtung zu kennen und die zeigt beständig nach oben! Das stellt Anleger vor die berechtigte Frage, wie weit die Goldnotierungen noch steigen können.
Man muss wohl kein Hellseher sein, um zu der Einsicht zu gelangen, dass die weitere Entwicklung der Edelmetallpreise maßgeblich von den politischen Entscheidungen der kommenden Wochen abhängen wird. Entscheidet sich die FED für eine neue Runde des Quantitative Easings, also QE3? Können sich Merkel und Sarkozy in Hinblick auf die Einführung der strittigen Euro-Bonds einigen?
Unabhängig davon deutet ein Indikator darauf hin, dass der aktuelle Bullenmarkt bei Gold noch längst nicht vorbei ist, selbst wenn es kurzfristig zu einer Konsolidierungsphase kommt. Rob McEwen, einst CEO des Bergbaugiganten Goldcorp und mittlerweile bei Minera Andes, setzte bereits schon vor vielen Jahren den Dow Jones Index ins Verhältnis zum Goldpreis, um das finale Ende der Aufwärtsbewegung vorherzusagen. Die Theorie: So lange man nicht für 1 bis 2 Unzen den Dow Jones „kaufen“ kann, ist das Aufwärtspotenzial nicht erschöpft. Er gründete diese These auf der Tatsache, dass genau dies 1980, zum Ende des letzten Bullenmarktes, möglich war.
Die aktuellen Tendenzen sind dabei klar umrissen: Wurden 2001 noch 40 Unzen gebraucht, werden zum Preis von rund 1.800 US-Dollar mittlerweile nur 6 Unzen Gold gebraucht, um den Dow Jones bei den aktuell rund 11.000 Punkten zu kaufen. Stimm McEwens Theorie hat der Goldpreis also noch ein ganzes Stück Luft nach oben.
Welche Fundamentaldaten diesen hohen Goldpreis langfristig unterstützen können, wie viel Potenzial im Silberpreis steckt und mit welchen physischen Edelmetallprodukten Sie von den aktuellen Trends profitieren können, erfahren Sie im neuesten BullionReport von silberling.de unter:
http://www.silberinfo.com/fileadmin/images/Redaktion/bullionreport/Bullionreport_August_2011.pdf
(26.08.2011 ns/si/as/tw)

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